Der Mensch ist
immer mehr,
als er von sich weiß.
Er ist nicht,
was er ein für allemal ist,
sondern er ist Weg.
(Karl Jaspers)

Die Ehrenamtlichen stellen sich vor:

   Hannelore Krug, geb. 1934 

„Lange bevor ich mich entschloss, am Kurs für ehrenamtliche Sterbebegleitung teilzunehmen, war mein Interesse an der Hospiz-Arbeit geweckt. Bücher, Fernsehberichte und schließlich die Öffentlichkeitsarbeit des Hospiz-Vereins machten mich mit dem Ziel des Hospizvereins vertraut. Als es im nahen Bekanntenkreis mehrere Krebserkrankungen gab, kamen die Gespräche von selbst auf unsere begrenzte Lebenszeit und ‘wie geht frau’ damit um? Hier erlebte ich dann meine eigene Unsicherheit und auch Sprachlosigkeit im Umgang mit dem Thema Sterben und Tod. Für uns als Dorfkinder gehörte das Abschiednehmen und der Tod zur Kindheit. Nun, selbst im fortgeschrittenen Alter, finde ich wieder dahin zurück, um diese Selbstverständlichkeit zu leben. Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit möchte ich nun Menschen in ihrer letzten Lebenszeit begleiten. Gleichzeitig möchte ich aber auch durch mein Dasein den Pflegenden eine Zeit schenken, die sie dringend zum eigenen Kraftschöpfen brauchen." 

 

  Marion Heise, geb.1959

„Ich habe zwei fast erwachsene Söhne. Nach dem Tod meines Mannes vor zwei Jahren habe ich an einem Trauerseminar des Hospiz-Leverkusen e.V. teilgenommen. Die Trauerarbeit innerhalb einer Gruppe hat mir so gut getan, dass ich mich danach gerne entschlossen habe, als ehrenamtliche Mitarbeiterin in der ambulanten Sterbe- und Trauerbegleitung des Hospiz Leverkusen e.V. mitzuarbeiten."

 

  Erich Becker, geb. 1959

„Was motiviert mich, als Sterbebegleiter im Hospiz-Leverkusen tätig zu sein ? Neben allen weitgehend bekannten, deshalb aber nicht weniger anerkannten Motiven (helfen wollen, usw. ), sich mit Sterben, Tod und Trauer zu beschäftigen, soll mich die Auseinandersetzung mit diesen Themen vor allem befreien. Befreien von überzogenen Anforderungen und Zwängen hin zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens, die für mich sind: Zeit geben und sich Zeit nehmen, zuhören und aushalten können - alles Dinge, die ich nicht kaufen kann. Ich muß mich täglich mit meiner „Endlichkeit" auseinandersetzen, sie annehmen, ja mich mit ihr anfreunden. Nur so kann ich den vielfältigen Anforderungen des täglichen Lebens gelassener entgegentreten, kann meine Ängste erkennen und versuchen, ihnen eine positive Richtung zu geben. Ich hoffe, daß meine Einstellung zum Leben und zur Endlichkeit den Sterbenden und ihren Angehörigen Mut und Hoffnung gibt. So können sie und ich Sterben und Tod annehmen als ein Ziel und ein Anfang und nicht bloß als das Ende unserer irdischen Existenz."

 

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer!

In der letzten Phase....

....des Bundestagswahlkampfs hörte ich sagen: „Wer nicht wählt, wählt auch." Was sich hier auf die Politikverdrossenheit einerseits und die Möglichkeiten zur Mitbestimmung in unserem demokratisch verfassten Staat andererseits bezieht, hat mich noch weiter zum Nachdenken über Wahlen und Entscheidungen in meinem Leben gebracht: Welche Wahlen treffe ich für meine begrenzte Zeit? Welche treffe ich nicht? Warum nicht? Welche Ziele verfolge ich? Worum geht es mir wirklich in meinem Leben? Wer nicht wählt, wählt auch. Wer keine Wahlen für sein Leben trifft, lässt durch das Verschleppen von Entscheidungen andere und anderes über die Gestaltung seiner Zeit bestimmen, die TV-Fernbedienung, die Konsumangebote der Freizeitgestaltung, die eigene Laune, die Stimmung in der Umgebung, das Wetter, die Zufälligkeiten der Ereignisse usw. Wer die Wahl hat, hat auch die Qual, und die oben gestellten „kinderschweren" Fragen empfinde ich als eine große Herausforderung. Seit die Hospizarbeit mich immer wieder mit der Endlichkeit des menschlichen Lebens und damit meines Lebens konfrontiert, erlebe ich das Wählen können auch als Chance. Die Begrenztheit meiner Zeit oft viel deutlicher vor Augen als in früheren Jahren, frage ich mich bei dem, was ich tue, eher als damals: Will ich das wirklich? Habe ich mich bewusst dafür entschieden? Ist das, was ich tue, wirklich meine erste Wahl? Einiges, was mir sehr wichtig erschien, verliert an Bedeutung; anderes erlebe ich bewusster und intensiver, zumal mit zunehmendem Alter der äußere Rahmen für die Entscheidungen in meinem Leben enger wird. Lebensentscheidungen, Wahlen für die Zeit, die uns bleibt ein großes Thema, das sich immer wieder zu bedenken lohnt.....

Ganz konkret zu Entscheidungen in unserem Verein: 
Frau Ute Dirks hat sich entschieden, anlässlich der letzten Mitgliederversammlung unseren Vorstand zu verlassen. Als Beisitzerin und im vergangenen Jahr als 2. Vorsitzende hat sie sehr viel Zeit und Energie in die übernommene Aufgabe eingebracht. Wir danken ihr für ihr Engagement für unser Hospiz. Frau Snjezana Teicke ist in ihren Beruf als Ergotherapeutin zurückgegangen und hat eine Tätigkeit als Dozentin an einer Fachschule übernommen. Wir danken ihr für die 15 Monate, die sie als Koordinatorin für unser Hospiz gearbeitet hat, und wünschen ihr privat und beruflich alles Gute. Die Entscheidung für eine neue Koordinatorin war fällig. Frau Beate Meurer war nach ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in Begleitung und Vorstandsarbeit seit Januar 2002 mit dem Schwerpunkt „Begleitung in Seniorenheimen" für unseren Verein aktiv und daher mit den Herausforderungen der Hospizarbeit bestens vertraut. Mit ihrer Beauftragung mit den Aufgaben der Koordinatorin hat der Vorstand eine gute Wahl getroffen. Auf das Votum der Mitgliederversammlung hin arbeitet Beate Meurer seit Mai mit 30 Stunden und dokumentiert nicht erst seit dem gelungenen Einsatz beim Leverkusener Halbmarathon 2002, dass sie mit Fachkompetenz und großer Herzlichkeit für das Hospiz aktiv ist. 6 Frauen haben sich entschieden, den Vorbereitungskurs für die Sterbebegleitung im ambulanten Dienst zu besuchen, eine Reihe von festen Anmeldungen für den Vorbereitungskurs im St.Elisabeth-Heim/ Schlebusch liegt vor. Als Termin für das diesjährige Sommerfest haben wir den 21. Juli gewählt. Auf dieses Treffen mit „alten" und neuen Hospizinteressierten freut sich

Ihr Dr. Gottfried Popp

Vorsitzender

Große Freude – wir begrüßen unser 200. Mitglied:
Frank Stein, Sozialdezernent der Stadt Leverkusen

In Würde leben - In Würde sterben

In Artikel 1 unseres Grundgesetzes steht geschrieben: „ Die Würde des Menschen ist unantastbar". Was aber heißt „ ... die Würde des Menschen"? Bis heute gibt es keine offizielle Definition der „Menschenwürde". Wahrscheinlich stellt sich jeder etwas Anderes darunter vor ... oder doch nicht? Von heutigen Philosophen wird „Würde" als eine angeborene Wesenseigenschaft des Menschen diskutiert. Oder: „Würde" wird hauptsächlich angesehen als der Umgang des Einzelnen mit sich und seinen Mitmenschen. Auch das Verhalten des Staates zu seinen Mitbürgern wird als „Würde" bezeichnet. So gesehen ist sie weltanschaulich neutral und hat universelle Gültigkeit für alle Menschen. Für mich geht der Gedanke der „angeborenen Wesenseigenschaft" noch weiter: Er schließt alle Lebewesen ein, nicht nur die Menschen. Somit sehe ich „Würde" als eine Aura an, die uns Lebewesen umgibt, von der Geburt bis zum Tod. Sie gehört zu uns und ist ein Teil von uns. Sie schützt unser Leben. Leider wird sie allzu oft verletzt und dann heilt sie nur schwer oder manchmal gar nicht mehr. Deshalb müssen wir stets darauf achten. Hospize haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese so wichtige Würde – besonders in der letzten Lebensphase – zu achten, zu schützen und zu stärken. Wovon hängt es ab, ob ein Mensch „in Würde sterben" kann? Es gibt sicher Bedingungen, die ein würdiges Sterben eher ermöglichen oder verhindern. Dazu gehört der Sterbeort, das soziale Umfeld, die Pflegequalität, die ärztlich-therapeutische und psychologische Betreuung und nicht zuletzt die Selbstbestimmung, soweit wie möglich. Ein würdevolles Leben im Sterben ist von jedem Menschen angestrebt, aber nicht immer möglich. Sherwin,B. Nuland, amerikanischer Chirurg und Medizinhistoriker, beschreibt in seinem Buch ‚Wie wir sterben‘ Fälle, „....wo das Bemühen um Würde scheitert, wenn der Körper uns im Stich läßt." Er meint damit, daß auch das jeweilige Krankheitsbild zum Gelingen eines würdevollen Sterbens beiträgt. Wir als Angehörige wünschen uns nahe stehenden Menschen einen würde-vollen, einen „guten Tod". Eigentlich müßte der Betroffene für sich selbst diese Würde festlegen, aber es tun meistens die Angehörigen. Warum? Weil „ ....wir und die ganze Gesellschaft an die Möglichkeit eines würdigen Todes glauben, weil für uns dadurch eine Wirklichkeit erträglich wird...." (Sherwin B. Nuland).

Trotz dieser berechtigt einschränkenden Gedanken und Erfahrungen des amerikanischen Arztes, werden Hospize weiter helfen, den Anspruch auf ein würdevolles Leben im Sterben zu verwirklichen. In diesem sehr persönlichen Geschehen liegt der Schwerpunkt eindeutig auf Selbstbestimmung bis zuletzt. Möge dieser Wunsch mit Worten von Rainer Maria Rilke in Erfüllung gehen:

„Oh Herr, gib jedem seinen eigenen Tod"

Herzlichst
Ihre Petra Althen
- Mitgliederkontakte –

 

Mein Weg zum Hospiz-Leverkusen e.V.

Über die Ausbildung zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin Von einer unbestimmten Sehnsucht getrieben, mich mit den Themen „Leben, Sterben, Tod" zu befassen, bin ich zufälligerweise über das Internet auf den HOSPIZ-Verein Leverkusen aufmerksam geworden. „Wir suchen ehrenamtliche Mitarbeiter(innen)". Für mich war dies eine einladende Möglichkeit, mich mit den o.a. Themen auseinanderzusetzen. Vielleicht auch um meine eigene Angst vor dem Tod zu schmälern? Denn bis dahin hatte ich damit keine direkten Berührungspunkte in meinem näheren Familien- und Bekanntenkreis. Nach einem persönlichen Informationsgespräch im Hospiz-Büro stand für mich fest, daß ich die Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterin in 2002 anfangen würde. Im März war es dann soweit: mit 5 anderen Teilnehmerinnen hatte ich mei-nen ersten ganztägigen Seminartag. Wir wurden von der Koordinatorin des Hospizes und ihrer Mitarbeiterin liebevoll empfangen. Es begann mit klassischer Musik und einer kleinen Meditationsreise. Hier ging es erst einmal um das Kennenlernen untereinander und die Beweggründe für ein Engagement in der Sterbebegleitung. Auch der äußere Rahmen stimmte für mich. Der Raum, in dem wir saßen, war stets mit frischen Blumen geschmückt und es gab – passend zu jedem Seminarthema – eine wunderschöne Dekoration. Wir bekamen eine Menge wissenswertes Informationsmaterial überreicht und durften jede Menge Fragen stellen. Nie war da ein Gefühl von Peinlichkeit oder Scham; nein – im Gegenteil: ich fühlte mich wie unter Freunden. Auch mal zu schweigen, war ganz in Ordnung. In den folgenden Tagen ging es um Erfahrungen mit dem Trauern und Sterben, um den kranken Menschen, die Angehörigen und uns Helfer. Auch die medizinische Seite wurde angesprochen. Spirituelle Themen wurden aufgegriffen. Bei einem anderen Seminar ging es um formelle Dinge wie Patientenverfügungen und Vollmachten. Ein Bestatter sprach über den Ablauf einer Beerdigung. Wir lernten die Sterbephasen nach Frau Dr. Elisabeth Kübler-Ross kennen und erhielten Hinweise für die Begleitung sowie den respektvollen Umgang mit dem Sterbenden. Auch über unsere Rolle als Helfer haben wir vieles erfahren. Es gab Aufgaben, die wir kreativ umgesetzt haben, z.B. indem wir Bilder malten und sie später interpretierten. Oft waren die Aufgaben nicht leicht zu bewältigen; wir sollten uns vorstellen, daß wir nur noch einen Tag zu leben hätten und nur noch Zeit für einen Abschiedsbrief haben. Bei mir kamen dabei einige alte Muster hoch, die gelöst werden wollten und mußten. Während der Vorbereitungszeit träumte ich sehr intensiv. Ich fühlte eine mir nicht vertraute Traurigkeit, jedoch hatte ich das Gefühl, da wächst ein neues Pflänzchen in mir, das nach jeder neuen Erfahrung ein wenig größer und stärker wurde. In der Gruppe entwickelte sich ein wunderbarer Teamgeist. Das Vertrauen wuchs und dank des Einfühlungsvermögens der Kursleiterinnen hatten wir stets eine harmonische Atmosphäre. So hatte jeder die Chance, sich ein Stück mehr zu entwickeln. In einem weiteren Seminar sollten wir uns vorstellten, wir selbst seien krank und uns würde jemand anfassen. Wie gehe ich mit dieser Berührung um? Möchte ich das? Lehne ich das ab? Viele dieser praktischen Übungen haben mir sehr viel gebracht und ich habe dazugelernt. Auch Loslassen war ein wichtiges Thema. Unsere Aufgabe war, auf 5 Karten aufzuschreiben, was uns am wichtigsten im Leben erscheint. Dabei ging es u.a. um Personen, materielle Dinge, etc.. Nach und nach mußten wir uns von einer Karte verabschieden, bis nur noch 1 Karte übrig blieb. Teilweise kam es zu sehr heftigen Reaktionen in unserer Gruppe. Mir wurde auch das Liebste genommen (mein Ehemann), zurückgeblieben bin ich mit der letzten Karte, wo ich mein Lebensziel niedergeschrieben hatte. Aber ohne meinen Mann war plötzlich mein Ziel nicht mehr erstrebenswert. Diese Aufgabe hat mich emotional sehr bewegt. Zum Schluss der Ausbildung besuchten wir das stationäre Hospiz in Düsseldorf-Garath. Nach Ankunft und Begrüßung durch den Hospizleiter und 2 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen hatten wir Gelegenheit, uns auszutauschen und Fragen zu stellen. Der Leiter erzählte uns, daß die übliche Verweildauer der Gäste 19 Tage beträgt, er im Hause Platz für 12 Personen hat. Nach einem Rundgang durch das Hospiz hatte ich fast den Eindruck, mich in einem Hotel zu befinden. Die Räume waren freundlich und hell eingerichtet, überall hingen schöne Bilder, es herrschte – trotz der sehr kranken Gäste – eine heitere, fröhliche Atmosphäre. Ich spürte, daß hier der Mensch an erster Stelle steht. Will jemand lange schlafen? Kein Problem, er darf über seinen Alltag selbst bestimmen, es existiert nicht die sonst übliche, unangenehme Krankenhausroutine. Der Gast hat Appetit auf seine Lieblingsspeise? Kein Problem, wird zubereitet. Eine Musiktherapeutin und eine Ergotherapeutin bieten ihre Dienste an. Es stehen Gästezimmer für die Angehörigen zur Verfügung, um möglichst nah zu sein. Im Keller des Hospizes gibt es ein Café, welches von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen mit viel Engagement geführt wird. Es gibt bei köstlichem Kuchen auch Gelegenheit für die Angehörigen, sich untereinander auszutauschen, ihren Kummer einmal auszusprechen und sich einfach mal in die Arme nehmen zu lassen. Hier wird kein Theater gespielt. Jeder trifft auf ein offenes Ohr und erfährt Schutz und Trost. Meine Ausbildung ist jetzt fast zu Ende. Ich freue mich nun auf mein Praktikum im Krankenhaus, damit ich erste Erfahrungen machen kann. Meine Sehnsucht ist jetzt zur Gewißheit geworden: Ja, ich möchte Menschen auf ihrem letzten Lebensweg begleiten. Bei meiner ersten Begleitung freue ich mich auf die Menschen, denen ich ein wenig helfen kann und vor denen ich großen Respekt habe. Denn eines habe ich gelernt in meiner Ausbildung: jeder stirbt seinen eigenen Tod und dies muß ich respektieren. Der sterbende Mensch bestimmt sein Ende und den Weg, den er gehen möchte. Ich darf einfach meine Hände reichen, mein Herz öffnen und da sein – für den Betroffenen und seine Angehörigen.

Kirsten Eickhoff

 

Hospizarbeit in der Schule und der NRW-Wettbewerb

Der 1.Dezember 2001 war für mich ein aufregender Tag: Das Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes NRW hatte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des landesweiten Wettbewerbs im „Jahr der Freiwilligen" nach Dortmund eingeladen, um die Projekte der Sieger vorzustellen und zu prämieren, also auch uns benachrichtigt. Dirk Meyer aus dem Ministerium mit PR-Begleitung und Fotografin hatte uns zwar im Büro besucht und ein intensives Gespräch mit Katja Schödder/Gesamtschule Rheindorf und hospizprojekterfahrene Kollegin und mir geführt, aber immer wieder darauf hingewiesen, dass die endgültige Entscheidung für die Gewinner noch nicht gefallen wäre. Eine Jury aus 6 Mitgliedern, zu denen u.a. Konrad Beikircher und Elfie Scho-Antwerpes gehörten, hatten bei 300 teilnehmenden Projekten die Qual der Wahl gehabt, so auch bei der Verleihung des Innovationspreises, um den wir uns beworben hatten. Ca. 400 Menschen waren in der ehemaligen Zeche Germania versammelt- ein gutes Gefühl, unter so vielen Ehrenamtlern oder „bürgerschaftlich Engagierten" zu sein. Nachdem die Empfänger des Traditionspreises vorgestellt worden waren, die vor Überraschung und Freude einen lauten Schrei getan hatten, gab es noch eine Musikeinlage- und dann sah ich auf einer Riesenleinwand ein für meinen Geschmack scheussliches Foto von Katja und mir- wir hatten gewonnen!!! Bernd Müller vom WDR befragte Gottfried und mich über das Zustandekommen und die Ziele des Schulprojekts, und Ministerpräsident Clement und Ministerin Fischer überreichten uns Urkunde und Blumen. Beim Fingerfood-Imbiss nach der Preisverleihung sprachen uns einige Mitbewerber aus anderen Hospizen an, die sich mit uns freuten und auch ihren eigenen Einsatz in der Hospizbewegung durch unseren Preis gewürdigt sahen. Und der Ministerpräsident klopfte im Vorbeigehen Gottfried auf die Schulter und sagte: „Weiter so!" Auf der Rückfahrt hörten wir in den WDR-Nachrichten, dass u.a. der Hospizverein Leverkusen mit dem Innovationspreis für sein Schulprojekt geehrt worden sei. Dann stimmte es also wirklich! Bald darauf traf das Geld aus dem Ministerium ein, das wir für unsere vielfältigen Hospizaufgaben gut gebrauchen können. Der Stadtanzeiger reagierte mit einem ausführlichen Interview auf den Preis. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des ersten Durchgangs (Frei-herr-vom Stein-Schule),Gisela Tränkner vom Alten Bürgermeisteramt Schlebusch, Bestatter Bernd Bertram, Diakon Peter Schmitz und ich wurden als Beteiligte ins Rathaus eingeladen und von OB Hebbel (siehe Foto oben) empfangen. Die kritischen Stimmen, die das Gespräch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über Tod und Sterben für nicht notwendig oder sogar für unangebracht hielten oder es nicht zu den Aufgaben eines Hospizes zählen wollten, wurden deutlich leiser.... Inzwischen hat das Projekt mit einer Gruppe der Realschule am Stadtpark und einer weiteren der Freiherr-vom-Stein-Schule seinen dritten Durchgang passiert, und zur Zeit sind wir mit der bewährten Mannschaft und einer Gruppe der Marienschule im Gespräch über Leben und Tod; für das neue Schuljahr hat die Gesamtschule Rheindorf schon ihr Interesse bekundet. Am Schluss etwas zum Schmunzeln: Es ist verständlich, dass die Verantwortlichen im Ministerium nicht Experten für alle Fachgebiete sein können, aus denen sich Projekte beworben haben. Daraus resultierte ein liebenswürdiger Versprecher in der Laudatio, die wir allerdings im selben Wortlaut auch schriftlich bekamen. Dem Verfasser war der Begriff der NAHTOD-ERFAHRUNGEN offensichtlich unbekannt, und so lobte er das Hospiz LEV u.a. auch dafür, dass wir in unserem Schulprojekt über NACH-TOD-ER-FAHRUNGEN berichten. Außer den Glaubenszeugnissen im Neuen Testament kann ich solche Dokumente nicht vorlegen- vielleicht ein Wink, der spirituellen Dimension unserer Arbeit mehr Raum zu geben?

KP

Bücher...

.... ergänzen und vertiefen unsere Begegnungen mit Referenten und werden damit zu guten Gesprächspartnern; die Lektüre intensiviert die Aus- und Fortbildung von HospizhelferInnen und anderen Interessierten. Daher freuen wir uns besonders, wenn uns Autorinnen und Autoren in unserer Nähe die Neuerscheinungen oder Neuauflagen ihrer Werke zur Verfügung stellen, manchmal mit persönlicher Widmung und guten Wünschen.

Im vergangenen Halbjahr sind folgende Bücher bei uns eingetroffen: 

• Bernd P. Bertram, Hannelore Tust, Abschied nehmen- Ratgeber
   Hausaufbahrung, Buchverlag Andrea Schmitz (9.50 € )

• Sabine Bode, Fritz Roth, Der Trauer eine Heimat geben- Für einen
   lebendigen Umgang mit der Tod, Lübbe (14.90 €)

• Jürgen Fliege, Fritz Roth, Lebendige Trauer- dem Tod bewusst begegnen, 
   Ehrenwirth, (14.90 €)

• Daniela Tausch-Flammer, Jeder Tag ist kostbar. Endlichkeit erfahren-
   intensiver leben, Herder spektrum (11.50 €)

Diese und andere Bücher liegen in unserem Büro für Sie zur Ansicht und ggf. zur Ausleihe bereit.

Wir verstehen die Buchgeschenke als Unterstützung unserer Arbeit und bedanken uns bei den Verfassern für ihre Zeichen der Verbundenheit mit Hospiz Leverkusen!

KP

 

Über den Tod hinaus - „Afrikas Trommeln im Herzen"

So lautete die Einladung zu einem ganztägigen Aktivseminar am 8. 6.02, veranstaltet vom Hospiz-Leverkusen in Kooperation mit den kirchlichen Bildungswerken in Leverkusen, durchgeführt in den Räumen des katholischen Bildungswerkes in der Opladener Goethe-Straße. Mitglieder des Chores Kinduku unter Leitung von Georg Wißkirchen studierten mit uns erfrischend lebendige Liedrufe aus der religiösen Tradition Ghanas ein und vermittelten uns einen ersten aktiven Zugang zu den Rhythmen afrikansicher Trommeln. Alle hatten etwas davon, die Anfänger, die noch nie eine Trommel in der Hand gehalten hatten, wie auch die Fortgeschrittenen, die da oder dort erste Trommelerfahrungen gesammelt hatten. Rigobert aus Benin stellte uns im Vortrag und Gespräch traditionelle Deutungen des Todes in Schwarz-Afrika vor. „Der Tote kehrt wieder", zu besonderen Anläßen, im Tempel oder auch zu Hause, mit zuvor in der Familie hergestellten wertvollen Kleidern und einer hölzernen Maske geschmückt. „Wie soll das geschehen?", „Wer ist der Träger des Gewandes und der Maske?", fragten wir europäisch rational geschult und erkannten im Gespräch durch die inhaltliche Zurückweisung unserer Fragestellung die von unserem europäischen Denken her abweichende Betrachtungsweise und das ganz andere Wirklichkeitsverständnis Schwarz-Afrikas. Ein gedanklich wie auch musikalisch faszinierender und anregender Tag! - Er sollte fortgeführt werden! - so das einhellige Echo der Anwesenden.

K.-H. Kloock-Eimermacher

 

Einladung ins Hospiz-Café in Lützenkirchen

Unter der Leitung von Beate Meurer gibt es seit Februar 2002 ein Hospiz-Café in den Räumen der ATS Lützenkirchen. Bis ins neue Jahr finden dort Treffen statt an jedem letzten Mittwoch im Monat, von 15-17 Uhr, aus-genommen Dezember. Bei gemeinschaftlichem Kaffeetrinken gibt es die Möglichkeit zu Gesprächen rund um Gedanken, die ältere Menschen wohl hauptsächlich bewegen. Aber auch das Lachen haben wir bis heute nicht vergessen, wenn es dafür einen Grund gibt.

KOMMT – ES WIRD EUCH SICHER GEFALLEN!

Wilhelm Fölsen, 86 Jahre 
treuer Gast im Hospiz-Café

 

Leverkusener Halbmarathon 2002

oder die Geschichte vom Ankommen Hauptsache ankommen, war meine Devise für den 2. Leverkusener Halbmarathon. Es war mein erster, für Leverkusen jedoch schon der zweite, da der erste bei Teilnehmern und der Bevölkerung sehr gut angekommen war. Der Wettergott war gnädig und schirmte die Läufer durch eine geschlossene Wolkendecke ab, aus der es sogar zeitweise regnete. Wiembach, Talstrasse, wieder Wiehbachtal und dann die Hummel hoch – Heimspiel, ich wohne ja in Quettingen. Hinein in den Bürgerbusch, alles läuft gut. Auf dem Grünen Weg finde ich endlich meinen Rhythmus, meine Uhr als Kontrolle der Geschwindigkeit ist bereits ausgefallen. Vorbei an der Gezelin-Kapelle, dann an der Dhünn lang und hinein nach Wiesdorf. Hier laufen wir durch eine Baustelle, in der auch die Zwischenzeit genommen wird. Auf dem Rathaus-Vorplatz ist nicht ein Zuschauer zu sehen – es ist in der Tat ein Opladener Halbmarathon ! Dann wieder zur Dhünn – zum Glück hält sich die Sonne immer noch zurück. Dann rechts eine Banderole : Hospiz Leverkusen wünscht allen Teilnehmern, dass sie gut ankommen. Das beflügelt, schließlich bin ich ja für die gestartet ! Bei km 16 weiß ich, dass ich es schaffen werde. Ich laufe seit km 13 ständig unter 6 min/km und werde nicht müde. Irgendwann fällt mir der Werbeslogan von Ford ein – Besser ankommen. Was die wohl meinen, besser ankommen als aufgeben oder besser ankommen anstatt schlecht ankommen? Ich will auf jeden Fall bald ankommen und mache jetzt sogar etwas mehr Tempo, überhole einige Läufer, denen die Kräfte langsam aus-gehen. Die Steigung zum Birkenberg laufe ich noch locker hoch, und vor dem Friedhof Birkenberg vor Übermut unter der Brause der Feuerwehr durch, obwohl es gar nicht so heiß ist. Als es hinunter in die Stadt geht, merke ich, dass doch langsam die Knie und Füße schmerzen, aber bald ist es geschafft. Im Ziel bin ich in überraschend guter Verfassung, die Zeit ist jedoch nicht besonders gut. 154 Männer meiner Altersklasse waren schnel-ler, aber das ist mir nicht so wichtig. Viel wichtiger war die Erkenntnis, wie viel die anderen Läufer um mich herum und vor allem die Unterstützung der Zuschauer an der Strecke zum guten Ankommen beitragen. Alleine ankom-men wäre wohl sehr schwer geworden. Gut angekommen bin ich zum Schluss auch am Stand von Hospiz Leverkusen auf dem Marktplatz (siehe Foto), wo viele Helfer leckeren Kuchen und Kaffee anboten. 

Rolf Ehrenpeis

 

Schmerzen

Informations – und Gesprächsstunde

Die Informations- und Gesprächsstunde findet regelmäßig montags im Büro des Hospiz Leverkusen e.V. statt. Betroffene , die unter chronischen Schmerzen leiden oder auch Angehörige, die Fragen zu Medikamenten haben, sind zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Aspekte, die dabei beleuchtet werden können:

• Warum ist es wichtig, Schmerzmedikamentenach einem festen Einnahmeplan anzuwenden?

• Welche Möglichkeiten gibt es, mit Arzneimitteln Schmerzen zu lindern?

• Fragen zu Nebenwirkungen und möglichen

Wechselwirkungen zu anderen Arzneimitteln.

Hierbei soll durch Informationen zu ihren Arzneimitteln die ärztliche Therapie unterstützt werden. Ihre Fragen beantwortet Dr. Elisabeth Kohrt, Fachapothekerin für Offizinpharmazie und Pflegeversorgung.

Termine:, 9.00 Uhr  – 10.00 Uhr

18. Oktober 02, 15.November 02, 29. November 02 
13. Dezember 02, 10. Januar 03, 07. Februar 03,
07. März 03, 04. April 03, 16. Mai 03, 13. Juni 03

Ort: Hospiz-Büro, Otto-Grimm-Straße 9, 51373 Leverkusen, 2.Etage

Telefon: 0214/ 402169
Wer nicht persönlich vorbeischauen kann, hat selbst-verständlich
die Möglichkeit unter obiger Telefonnummer anzurufen, um telefonisch Fragen zu klären.

E.K.

 

Vorbereitungskurs für Ehrenamtliche

für den Bereich Altenheim und Krankenhaus

Start: Samstag, 31. August 2002

In ersten Gesprächen mit Menschen, die sich für die Arbeit als HospizhelferInnen in unserem Verein interessieren, gibt es Überlegungen und Fragen, die mir immer wieder begegnen: 
Ob ICH wirklich der Mensch bin, der anderen in ihrer letzten Zeit eine Hilfe sein kann? „Meine Nachbarin, die ist so ein Mensch, die könnte so etwas gut, aber ich? Ich meine, ich habe meinen Mann begleitet, als er starb und auch bei meiner Schwiegermutter war ich dabei – aber bei fremden Menschen ....? Wie könnte meine Hilfe denn konkret aussehen? Nur da sein – reicht das?". Für die Begleitung von Menschen an ihren Sterbeorten möchten wir Personen ermutigen und befähigen, die zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer bereit sind. Es geht uns darum, dort eine Gesprächsfähigkeit zu entwickeln, wo uns sonst eher die Worte fehlen. Bereitschaft mitzufühlen, uns dem anderen zuzuwenden, ihm verantwortlich und mitmenschlich gegenüberzutreten, macht die Qualität unserer Arbeit aus. Wenn wir dies reflektiert und unter stetiger Beachtung der Würde und Selbstbestimmung der anderen Person tun, sind wir im Sinne des Hospizgedankens geeignet. Vielleicht sind gerade Sie der Mensch, der einem Sterbenden das geben kann, was er gerade braucht. Unser Kurs bietet dazu u.a. folgende Themenschwerpunkte an:
- Grundinformationen über die Lebensbedürfnisse sterbender Menschen
- Grundlegende Informationen über das Hospizkonzept
- Übungen zur Beratungs- und Handlungskompetenz im Hospizbereich
- Praktikum im Altenheim oder Krankenhaus
- Supervision und Fortbildung
Sie sind herzlich willkommen!

IhreBate Meurer

Informationen und Anmeldung: Tel. 0214/402169

 

Befähigung Ehrenamtlicher zur Trauerbegleitung

Hospiz Leverkusen e.V. wird mit Beginn des nächsten Jahres eine Ausbildung zum Trauerbegleiter/ zur Trauerbegleiterin anbieten. Zu dieser Ausbildung gehört als ein wichtiger Bestandteil die Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen von Verlust und Trauer. Darüber hinaus dient sie der Vermittlung von Sachwissen über Trauer und dem Erwerb methodischer Grundlagen zur Trauerbegleitung. Ziel der Ausbildung ist es, die Teilnehmer zur ehrenamtlichen Begleitung Trauernder zu befähigen. Sie orientiert sich an der hospizlichen Haltung, Trauerbegleitung als Unterstützung des Trauernden auf den ihm eigenen Weg und in der ihm eigenen Weise zu verstehen. Als Teilnehmer willkommen sind alle Menschen, die sich für Trauerbegleitung interessieren. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen müssen bereit sein, sich mit eigenen Trauererlebnissen auseinanderzusetzen. Ferner sind die Bereitschaft zu lernen sowie Geduld und Respekt vor den individuellen Strategien von Trauernden erforderlich. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Einzelgespräch mit den Kursleitern. Vor Beginn der Ausbildung lädt Hospiz Leverkusen ein zu einem

Informations-und
Einführungsgespräch
am 13.11. 2002 um 19.30 Uhr
Ort: Kath. Bildungswerk
Goethestr. 1,
51379 Leverkusen (Opladen).

Im Anschluss an diese Veranstaltung können Einzelgespräche mit den Kursleitern vereinbart werden. 

Die Befähigungsmaßnahme selbst beginnt 2003 und gliedert sich in 

• 2 Wochenendveranstaltungen (Freitag 18.00 – Sonntag 14.00 Uhr, ohne Übernachtung) 
• 4 Tagesveranstaltungen, 10.00 -17.15 Uhr 
• 6 Abendveranstaltungen, 18.30-21.45 Uhr.

Insgesamt handelt es sich um rd. 90 Unterrichtsstunden. Ort und genaue Termine werden im Herbst veröffentlicht. Kursleiter sind Martin Letschert, evangelischer Pfarrer und Anne Holling, Dipl.Päd. u. Therapeutin, beide aus Ratingen.

Die Gebühr für die Teilnahme beträgt 150 €. Bei Bereitschaft, Trauerbegleitung für Hospiz Leverkusen zu übernehmen, wird die Teilnahmegebühr erstattet.

BW

... kurz notiert ... kurz notiert ....kurz notiert ...

Am 11. Januar d.J. hat Hospiz-Leverkusen erstmalig die Öffentlichkeit zu einem Neujahrsempfang nach Opladen in die Aloysius-Kapelle eingeladen. Außer zahlreichen Mitgliedern, Freunden und Interessierten die großen politischen Parteien und die Wohlfahrtsverbände vertreten. Frau Bürgermeisterin Goldmann sprach in ihren Begrüßungsworten ebenso wie Herr Frank Stein, Sozialdezernent, in seiner engagierten Rede von der Aktualität und Notwendigkeit der Hospizarbeit in dieser Zeit. Den musikalischen Rahmen bildete das Ensemble der Musik-Schule Leverkusen (Mu-Shu-Lev) unter der Leitung von Heinz-Jürgen Ohrem. 

Flohmarkt für unseren Verein fand diesmal in Leverkusen statt, der Erlös betrug 163 €. Dank an die Spender!

Außer zahlreichen Mitgliedern, Freunden und Interessierten waren

1 Woche Usedom – für 2 Personen. Diesen 1.Preis bei der Tombola auf dem Wiesdorfer Weihnachtsmarkt zugunsten von Hospiz-Leverkusen gewann Familie Hammen aus Leverkusen. Bald ist es soweit, im Frühherbst geht’s los. Wir wünschen erholsame und sonnige Tage auf einer der schönsten Ostseeinseln!

Auf Einladung der CDU-Landtagsfraktion NRW fand am 11. April d.J. in Düsseldorf ein Fachgespräch unter dem Motto „Das Sterben wieder ins Leben holen" statt. Hospiz – Leverkusen war dabei vertreten durch Karolin Küpper-Popp (Vorstandsmitglied, Öffentlichkeitsarbeit), Beate Meurer (Koordinatorin), Brigitte Eimermacher und Gerlinde Ehrenpreis (ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen). 

Ende Oktober feiern wir das 5-jährige Bestehen unseres Vereins. Sie werden rechtzeitig darüber informiert. 

Eine 5-seitige Information für Angehörige von Demenz-Kranken (senile Demenz) ist im Hospiz-Büro kostenlos erhältlich.

 

Vielleicht
ist es nur ganz wenig
was einen Menschen
glücklich macht:
Nur ein Augenaufschlag,
ein Blick
oder ein Lächeln;
nur ein Wort,
eine Frage
oder ein Gespräch;
nur eine Kleinigkeit,
eine Entdeckung
oder was Gemeinsames;
nur ein Antippen,
eine Berührung
oder ein Streicheln;
nur eine Geste,
ein Verstehen
oder sonst was, irgendwas.

(Clemens Kunze)

 

Praktische Sterbebegleitung im Hospiz Leverkusen

Viele Menschen, die den Begriff ‘Sterbebegleitung’ hören, sind unsicher, was sich dahinter verbirgt. 

 

Zum Schluß ...

liebe Hospizfreunde, bedanken wir uns noch einmal für Ihre Unterstützung und Mithilfe. Egal wie diese aussieht, ob sie groß oder klein ist, ob sie viel oder wenig Zeit in Anspruch nimmt, wichtig ist immer der Mensch, der dahintersteckt und entscheidend ist seine Motivation zur Mithilfe.

 Ihr  Vorstand

* * * * *


WIE IMMER AN DIESER STELLE ...
... geht der Dank an alle, die unsere Hospiz-Arbeit in ideeller und finanzieller Weise
unterstützen.

- P.S.
Unser Hospiz-Büro hat jetzt auch einen Fax-Anschluss: 0214/2066055.
Und vergessen Sie nicht unsere Homepage im Internet: www.hospiz-leverkusen.de

HOSPIZ-Verein Leverkusen
Sprechstunde: Mo., Di. und Fr. 9.30 -11.30 Uhr sowie Do. 15.00 -18.00 Uhr
Vorsitzender Dr. Gottfried Popp, Otto-Grimm-Str.9, 51373 LEV,
Tel. (0214) 40 21 69, Fax (0214) 20 66 055
Redaktion der HOSPIZ-Nachrichten: Petra Althen
Internet: www.hospiz-leverkusen.de

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